ProLogium feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit der Einführung seiner patentierten Technologie. Superfluidisierte, vollständig anorganische Festkörper-Lithium-Keramikbatterie Auf der CES 2026 präsentiert ProLogium eine bahnbrechende Plattform, die einen superfluidisierten, vollständig anorganischen Festelektrolyten, einen Keramikseparator und eine Siliziumanode kombiniert und so unübertroffene Energiedichte, Sicherheit und Herstellbarkeit bietet. ProLogium plant, die Produktion auf Elektrofahrzeuge, Baumaschinen, humanoide Roboter, E-Bikes und Energiespeichersysteme auszuweiten.
Wie funktioniert die superfluidisierte Batterie von ProLogium?
Die Batteriearchitektur verzichtet auf brennbare flüssige Elektrolyte und verhindert ein thermisches Durchgehen durch:
Vollanorganischer Elektrolyt: Nicht entflammbar, sicher auch unter extremen Temperaturen und Belastungen.
Vollkeramischer Separator: Verhindert den direkten Kontakt zwischen Anode und Kathode.
Aktiver Sicherheitsmechanismus (ASM): Wandelt instabile Materialien unter Hochrisikobedingungen in stabile kristalline Strukturen um.
Zu den Leistungshighlights zählen:
Volumetrische Energiedichte: 860 Wh/L
Ionische Leitfähigkeit: 57 mS/cm (≈5× höher als herkömmliche flüssige oder feste Sulfidelektrolyte)
Leistung bei niedrigen Temperaturen entspricht der Leistung bei Raumtemperatur.
Schnellladung: 4 – 6 Minuten für 60–80 % Kapazität
Welche Anwendungsbereiche werden anvisiert?
Die Plattform von ProLogium ist vielseitig und unterstützt:
Elektrofahrzeuge und E-Bikes
Baumaschinen und Industrieanlagen
Humanoide Roboter und Drohnen
Energiespeichersysteme (ESS) für KI-gestützte Rechenzentren
Marine- und Luft- und Raumfahrtanwendungen
Die Konstruktion der Batterie ermöglicht ultraleichte, leistungsstarke und sichere Konfigurationen für vielfältige Mobilitäts- und Industrielösungen.
Wie sieht der Zeitplan für die Gigafactory in Frankreich aus?
ProLogium plant eine europäische Produktionsstätte in Dünkirchen, Frankreich, um den wachsenden Markt für Festkörperbatterien zu bedienen:
2026: Offizieller Spatenstich und Baubeginn
2028: Phase 1 abgeschlossen; Massenproduktion von Gen4-Batterien (0.8 GWh) beginnt
2030: Phase 2 abgeschlossen; Vollbetrieb bei 4 GWh
2032: Phase 2 abgeschlossen; Gesamtkapazität erreicht 12 GWh
Zukünftige Erweiterung: bis zu 48 GWh im Einklang mit der globalen Nachfrage
Die Anlage in Dünkirchen nutzt lokale, kohlenstoffarme Energiequellen und Hafenlogistik für eine effiziente Produktion und eine widerstandsfähige Lieferkette.
Wie schneidet ProLogium im Vergleich zu anderen Festkörperbatterien ab?
| Merkmal | ProLogium Superfluidisiert | Konventionelle Festkörper |
|---|---|---|
| Energiedichte | 860 Wh/L | 400–500 Wh/L |
| Ladezeit | 4–6 min (60–80 %) | 10 – 15 min |
| Ionische Leitfähigkeit | 57 mS/cm | 10–12 mS/cm |
| Sicherheit | Kein thermisches Durchgehen | Risiko von Dendritenbildung oder Überhitzung |
| Leistung bei niedrigen Temperaturen | Volle Kapazität | Reduzierte Leistung |
| Skalierbarkeit | Hohe Herstellbarkeit | Begrenzt |
Erklärung des Gründers und CEO
Vincent Yang betont: „Festkörperbatterien sollten nicht länger in Laboren verbleiben. Unsere Modul- und Systemergebnisse demonstrieren sicherere, energiereichere und umweltverträglichere Technologien, die bereit für die Massenproduktion und den Einsatz in Elektrofahrzeugen, Industriemaschinen, Robotern und Energiespeichern sind. Unsere Gigafactory in Frankreich gewährleistet eine lokale Versorgung, einen schnelleren Marktzugang und eine widerstandsfähige Lieferkette.“
Zukunftsausblick
Die Technologie von ProLogium erweitert den Markt für Festkörperbatterien über Elektrofahrzeuge hinaus auf industrielle Anwendungen, Mobilität und KI-gestützte Energiespeicherung. Mit serienreifen Modulen und beispielloser Sicherheit positioniert sich ProLogium mit der superfluidisierten, vollständig anorganischen Plattform an der Spitze der Energielösungen der nächsten Generation.



